Irgendwann Anfang September kippt es. Du gehst nach der Arbeit raus und es dämmert schon, der Waldboden ist plötzlich voller Dinge, die dein Hund unbedingt fressen will, und im Wald knallt es. Vieles davon ist harmlos. Manches nicht. Und eine der Regeln, die praktisch alle Hundehaltenden falsch im Kopf haben, betrifft ausgerechnet den Herbst.
Dieser Saison-Check geht Punkt für Punkt durch, was sich zwischen September und November im Kanton Zürich für dich und deinen Hund ändert. Am Ende steht die Liste zum Abhaken.
Die Leinenpflicht-Frage: was im Herbst wirklich gilt
Die häufigste Annahme lautet: Jagdsaison, also Leinenpflicht. Im Kanton Zürich stimmt das nicht.
Die kantonale Leinenpflicht im Wald und am Waldrand gilt vom 1. April bis zum 31. Juli. Sie ist eine Massnahme für die Brut- und Setzzeit, also für das Frühjahr und den Frühsommer. Im September, Oktober und November greift sie nicht mehr. Das steht so im Merkblatt des Kantons Zürich (Veterinäramt und Fischerei- und Jagdverwaltung, Ausgabe 2023), und die Rechtsgrundlagen dazu sind § 11 Abs. 1 lit. e des Hundegesetzes (LS 554.5) und § 41 des Jagdgesetzes (LS 5447).
Ein paar Details aus demselben Merkblatt, die selten jemand kennt:
- Der Waldrand ist der Bereich bis 50 Meter vom Wald entfernt. Das ist mehr, als die meisten schätzen.
- Ein Verstoss kostet 60 Franken Ordnungsbusse. Die kantonale Ordnungsbussenverordnung führt den Tatbestand wörtlich mit dem Datumsfenster und dem Betrag in derselben Zeile auf.
- Die Leinenlänge ist nicht reglementiert. Eine Schleppleine erfüllt die Leinenpflicht also auch.
- Kontrolliert wird von Polizei, Wildhüterinnen und Wildhütern, der jagdlichen Revieraufsicht sowie den Rangerinnen und Rangern der Naturschutz- und Reservatsaufsicht.
- Ausgenommen sind Jagd-, Rettungs- und Diensthunde im Einsatz oder im dafür nötigen Training, ausserdem sicher eingezäunte Flächen wie Hundeübungsplätze im oder am Wald.
Und jetzt die zweite Hälfte, die genauso wichtig ist. Der Kanton schreibt im selben Merkblatt gleich hinterher, was ausserhalb dieses Fensters gilt:
Das ist keine Formalität. Die Pflicht endet am 31. Juli, die Verantwortung nicht. Wenn dein Hund im Wald nicht zuverlässig abrufbar ist oder auf Wild anspringt, ist die Leine ab September genauso richtig wie im Mai. Nur entscheidest du das jetzt selbst, statt dass es dir vorgeschrieben wird.
Was ganzjährig gilt: die Wildschongebiete
Ganz unabhängig vom Waldfenster hat der Kanton Zürich Gebiete mit eigenen Regeln. Nach § 56 der kantonalen Jagdverordnung sind das Tössstockgebiet, das Neeracherried sowie der Zürichsee, der Greifensee und der Pfäffikersee kantonale Wildschongebiete. § 55 Abs. 4 erlaubt es dem Kanton, dort Leinenpflicht anzuordnen, und dieselbe Befugnis haben die Gemeinden für ihre kommunalen Schongebiete.
Neeracherried, Pfäffikersee und Greifensee sind zusätzlich Wasser- und Zugvogelreservate von nationaler Bedeutung. Dort gelten Weggebot und Leinenzwang, und Rangerinnen und Ranger sind unterwegs. Am Greifensee gilt in den Riedgebieten und überall dort, wo es angeschrieben ist, ganzjährig Leinenpflicht.
Der Herbst ist genau die Zeit, in der das am meisten zählt: Zug- und Rastzeit der Wasservögel. Die Gebiete existieren für Vögel, die hier auftanken, bevor sie weiterziehen. Ein Hund, der am Schilfrand stöbert, kostet sie Energie, die sie für tausend Kilometer brauchen.
Sihlwald: eigene Regeln, ganzjährig
Der Wildnispark Zürich Sihlwald hat sein eigenes Regime, das nicht am 1. August aufhört. Der Park formuliert es freundlich und unmissverständlich: "Hunde sind an der Leine willkommen."
Der Park ist in zwei Zonen geteilt. In der Naturerlebniszone darf man den Weg verlassen, Hunde sind angeleint willkommen, grilliert wird nur an markierten Feuerstellen. In der Kernzone gilt strikte Wegpflicht, Feuerverbot, und Pflanzen und Pilze dürfen nicht gesammelt werden. Dazu kommen Camping- und Drohnenverbot im Naturwaldreservat.
Wo genau welche Zone beginnt, klärst du am besten vor Ort: Parkkarte anschauen, Beschilderung lesen. Wer denkt "die Leinenpflicht ist vorbei, also ist Sihlwald frei", liegt falsch.
Die vollständigen Regeln für den ganzen Kanton stehen in unserem Überblick zur Leinenpflicht im Kanton Zürich und in der Schweiz.
Jagdsaison: kein Gesetz, aber ein guter Grund
Machen wir es explizit, weil es kaum jemand sagt: im Kanton Zürich gibt es keine hundespezifische Vorschrift, die an die Jagdsaison gekoppelt ist. Die Hundebestimmungen der kantonalen Jagdverordnung regeln Jagdhunde, ihre Ausbildung und ihre Prüfungen. Für Privathunde gibt es genau zwei Leinen-Instrumente im kantonalen Recht: das Waldfenster vom 1. April bis 31. Juli und die Wildschongebiete.
Trotzdem ist der Instinkt richtig, nur an der falschen Regel aufgehängt. Denn der Herbst ist die intensivste Jagdzeit des Jahres. Ein Auszug aus den Jagdzeiten nach § 27 der kantonalen Jagdverordnung:
| Wildart | Jagdzeit |
|---|---|
| Rehgeissen und Rehkitze | 1. September bis 31. Dezember |
| Rehböcke, Schmalrehe, Galtgeissen | 2. Mai bis 31. Dezember |
| Rothirsch, Gämse | 2. August bis 31. Dezember |
| Dam- und Sikahirsch | 2. August bis 31. Januar |
| Wildschwein | 1. Juli bis Ende Februar |
| Fuchs | 16. Juni bis Ende Februar |
| Stockente, Kormoran | 1. September bis 31. Januar |
Die Rechnung ist unangenehm sauber: einen Monat nachdem die Leinenpflicht ausläuft, öffnet die Jagd auf Rehgeissen und Rehkitze. Der Wald wird im Herbst nicht ruhiger, sondern voller.
Dazu kommt die Schusszeit. Nach § 28 Abs. 1 der Jagdverordnung darf von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang geschossen werden. Das ist genau das Fenster, in dem die meisten von uns im Herbst spazieren gehen: früh morgens vor der Arbeit, abends danach.
Der Waldboden im Herbst
Ab September liegt der Boden voll. Für einen Hund, der alles einsammelt, ist das die riskanteste Zeit des Jahres. Die Faktenlage ist dabei anders, als die meisten Ratgeber behaupten.
Rosskastanie: die gefährliche
Die Rosskastanie enthält Triterpensaponine, vor allem Aescin. Giftig sind die Samen mit 3 bis 10 Prozent Saponingehalt, dazu Rinde, frische Triebe und Blätter.
CliniTox, die Giftdatenbank des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich, führt Hunde ausdrücklich auf und nennt eine toxische Dosis von 1 bis 2 Samen pro Tier. Das ist deutlich weniger, als in den beruhigenden Zahlen mancher Ratgeberseiten steht. Symptome laut CliniTox: Erbrechen, Durchfall, schmerzhaftes Abdomen, Flüssigkeitsverlust, Elektrolytstörungen, weite Pupillen, Schläfrigkeit, Ataxie. In schweren Fällen Darmverschluss, Muskelzittern, Lähmungen und unter Umständen Tod.
Zwei Risiken also gleichzeitig: die Vergiftung und die Mechanik. Eine verschluckte Kastanie kann den Darm verlegen, und das ist ein chirurgisches Problem. Wenn dein Hund eine gefressen hat, ruf die Tierarztpraxis an, ohne auf Symptome zu warten.
Und die kulturelle Fussnote, die im Herbst in Zürich zählt: Rosskastanie und Marroni sind zwei verschiedene Bäume. Die Marroni aus der Papiertüte am Stand ist die Edelkastanie und ist nicht das Problem. Die glänzende Kastanie, die im Park auf dem Boden liegt, schon. Wer dem Hund ein Stück Marroni abgibt: ungesalzen, geschält, klein, gelegentlich. Kein Hauptgang.
Eicheln: die Korrektur
Hier wird es interessant, weil fast alle Ratgeber dasselbe behaupten. Eichen enthalten Gerbstoffe, die über Abbauprodukte wie Pyrogallol Hämolyse auslösen können. Aber CliniTox nennt als betroffene Arten Rinder (am häufigsten), Schafe, seltener Schweine, Ziegen und Vögel. Klinische Bilder sind für Rinder und Pferde beschrieben, letale Dosen für Kalb, Kaninchen und Maus. Hunde stehen nicht auf der Liste, und es gibt keine publizierte Hundedosis.
Was daraus nicht folgt: dass Eicheln für Hunde harmlos sind. Das Fehlen in einer Artenliste ist keine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Die realistischen Risiken für einen Hund, der Eicheln staubsaugt, sind Magen-Darm-Verstimmung und vor allem Mechanik: Verschlucken und Darmverschluss, besonders bei kleinen Hunden und begeisterten Junghunden. Frisst dein Hund eine grössere Menge, oder zeigt er Erbrechen, wiederholtes Würgen, Mattigkeit oder einen druckempfindlichen Bauch, geh zur Tierärztin.
Bei Bucheckern ist die Lage ähnlich: CliniTox stuft sie generell als schwach giftig ein, für Pferde als stark giftig, und nennt eine letale Dosis nur für Pferde. Hunde werden nicht erwähnt. Also keine Panik, aber auch keine Entwarnung mit erfundenen Zahlen.
Herbstzeitlose: die unterschätzte
Die Herbstzeitlose blüht im Spätsommer und Herbst auf Wiesen und Weiden, also genau dort, wo viele von uns den Hund laufen lassen. Sie enthält Colchicin, dazu Colchicosid und Demecolcin. Alle Pflanzenteile sind giftig, und die Giftigkeit übersteht Trocknung, Lagerung und Kochen, was auch Heu und Wiesenschnitt betrifft.
CliniTox gibt eine letale Dosis von 1 mg Colchicin pro Kilogramm Körpergewicht für alle Tierarten an, schwerer Durchfall ab 0,25 mg/kg. Ausführlich beschrieben sind Rind, Pferd, Schwein und Lamm, Hunde sind nicht separat profiliert. Symptome: Speicheln, Erbrechen, blutiger Durchfall, Kolik, Kreislaufversagen, Lähmungen, Atemdepression. Kurz: eine Pflanze, die man auf der Herbstwiese kennen sollte.
Pilze
Der Herbst ist Pilzsaison, Hunde fressen gelegentlich Pilze, und die Bestimmung im Feld ist nichts, was man improvisieren sollte. Die einzig sinnvolle Regel: nicht selber raten. Wenn dein Hund einen Pilz gefressen hat, fotografiere ihn oder nimm ein Stück davon mit und ruf die Praxis an. Im Sihlwald ist das Sammeln in der Kernzone ohnehin verboten.
Wenn etwas passiert ist
Erster Anruf ist die Tierarztpraxis. Tox Info Suisse ist unter 145 rund um die Uhr und kostenlos erreichbar und gibt auch bei vergifteten Tieren Auskunft zur Gefährdung und zu einfachen Sofortmassnahmen, verweist aber selbst zuerst an die Tierarztpraxis. Ausserhalb der Öffnungszeiten ist 145 eine sehr brauchbare erste Einschätzung.
Sichtbarkeit: um 17 Uhr ist es dunkel
Anfang November geht in Zürich die Sonne gegen 17 Uhr unter, um die Wintersonnenwende gegen 16:35. Mit der Zeitumstellung Ende Oktober wird der Feierabendspaziergang über Nacht zum Nachtspaziergang. Und wie oben erwähnt: die legale Schusszeit reicht bis eine Stunde nach Sonnenuntergang.
Was tatsächlich hilft:
- Leuchthalsband oder Leuchtgeschirr am Hund, nicht nur Reflektoren. Reflektoren brauchen eine Lichtquelle, ein Velofahrer auf dem Seeweg hat oft keine, die auf deinen Hund zeigt.
- Reflektierendes an dir selbst. Autofahrende sehen den Menschen zuerst.
- Stirnlampe, damit du siehst, was dein Hund gerade vom Boden aufnimmt. Im Herbst ist das kein Luxus.
- Leine an Velowegen, Tramgleisen und Strassenübergängen. Die Seeuferwege und die Limmatpromenaden sind im Dunkeln Pendlerrouten. Ein schwarzer Hund auf schwarzem Asphalt ist für ein Velo praktisch unsichtbar.
- Route anpassen. Der Wald im Dunkeln ist für die meisten Hund-Mensch-Teams der schlechtere Ort als eine beleuchtete Runde.
Nass, matschig, kalt
Zecken hören im Herbst nicht auf. Die Saison läuft laut BAG von März bis November, und Zecken werden ab rund 7 Grad aktiv. Die Kontrolle nach dem Spaziergang und die Prophylaxe im September einzustellen ist der klassische Fehler. Details stehen in unserem Artikel zu Zecken in der Schweiz.
Wasser wird zum Auskühl-Faktor. Die Seen kühlen im Herbst spürbar ab. Baden ist dann keine Abkühlung mehr, sondern Auskühlung, besonders für alte, dünn behaarte oder kranke Hunde. Wenn dein Hund trotzdem rein will: kurz halten, danach trocken rubbeln, nicht nass in den Wind stellen. Die Badeplätze für Hunde sind eher ein Thema für die letzten warmen Septembertage.
Mantel ja oder nein? Das ist eine Einzelfallfrage, keine Grundsatzfrage. Kleine, dünn behaarte, sehr junge, alte oder kranke Hunde profitieren. Ein gesunder Hund mit doppeltem Fell braucht keinen. Die kritische Kombination ist nicht Kälte allein, sondern nass plus Wind plus Stillstehen, also die Situation, in der du dich mit jemandem unterhältst, während der Hund durchgefroren danebensitzt.
Pfoten. Im Herbst geht es um Schlamm und Nässe, noch nicht um Streusalz. Nach dem Spaziergang zwischen den Ballen abspülen und trocknen, auf Risse und Grannen kontrollieren. Streusalz kommt im Winter und ist ein eigenes Thema.
Wo der Herbst im Kanton Zürich am schönsten ist
Kurz gehalten, weil die vollständigen Listen anderswo liegen.
- Uetliberg. Die beste Herbstempfehlung im Kanton, aus einem sehr spezifischen Grund: Bei Nebellage über der Stadt steht der Gipfel oft in der Sonne, während unten alles grau ist. T1-Waldwege, mit S-Bahn und Tram erreichbar, kein Auto nötig. Der vollständige Ablauf steht im Uetliberg-Tagesausflug mit Hund.
- Pfäffikersee-Rundweg. Flach, gut markiert, im Herbst mit Schilfgürtel und Zugvögeln. Aufgepasst: Wildschongebiet und Vogelreservat, also Weggebot, Leine und Beschilderung ernst nehmen.
- Greifensee-Ufer. Dieselbe Logik, dieselben Regeln, gut aus der Stadt erreichbar. In den Riedgebieten ganzjährig Leine.
- Stadtwälder und Quartierparks. Für die dunkle Jahreszeit oft die klügere Wahl als der Wald: beleuchtet, kurze Wege, weniger Wild.
Wo genau ihr Wasserschalen, hundefreundliche Cafés und Freilaufzonen findet, steht auf unserer DogMap für den Kanton Zürich, die von der Community gepflegt wird. Für längere Touren gibt es Wandern mit Hund im Kanton Zürich und Tagesausflüge mit Hund, für Cafés und Alltagsorte die hundefreundlichen Orte in Zürich.
Der Herbst-Check auf einen Blick
- Kantonale Leinenpflicht im Wald und am Waldrand: 1. April bis 31. Juli. Im Herbst nicht in Kraft.
- Trotzdem Leine, wenn der Rückruf nicht sitzt oder der Hund jagdlich veranlagt ist. Der Kanton nennt das eigenverantwortlich.
- In den Wildschongebieten nach § 56 (Zürichsee, Greifensee, Pfäffikersee, Neeracherried, Tössstockgebiet) kann Leinenpflicht angeordnet werden. Massgebend ist die Beschilderung vor Ort.
- In den Vogelreservaten Neeracherried, Pfäffikersee und Greifensee gelten Weggebot und Leinenzwang ganzjährig, am Greifensee zusätzlich in den Riedgebieten.
- Sihlwald: Hunde nur an der Leine, in der Kernzone Wegpflicht. Ganzjährig.
- Jagdsaison von September bis Dezember beachten. Bewegungsjagd gehört, Hund anleinen, Gebiet verlassen.
- Schusszeit bis eine Stunde nach Sonnenuntergang: Abendrunde entsprechend planen.
- Rosskastanien vom Boden fernhalten. Ab 1 bis 2 Samen toxisch, dazu Verschlucken-Risiko.
- Eicheln und Bucheckern: keine Hundedosis publiziert, aber Magen-Darm und Darmverschluss sind real. Nicht fressen lassen.
- Herbstzeitlose auf Wiesen kennen und meiden.
- Pilze: nicht raten, fotografieren, Praxis anrufen.
- Notfall: zuerst Tierarztpraxis, Tox Info Suisse 145 rund um die Uhr und gratis.
- Leuchthalsband, Stirnlampe, reflektierende Kleidung ab der Zeitumstellung.
- Zeckenkontrolle und Prophylaxe bis November weiterführen.
- Nach nassen Spaziergängen: Hund trocknen, Pfoten abspülen und kontrollieren.
Der eine Satz, den man sich merken sollte: Die Leinenpflicht endet im Sommer, die Jagd fängt im Herbst erst richtig an. Beides gleichzeitig zu wissen ist das ganze Kunststück.
Neu im Kanton Zürich oder erst seit Kurzem mit Hund? Dann klärt der Hundekurs-Quiz in zwei Minuten, welche Kurse und Fristen für dich gelten.

