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Hunde-Badeplätze Zürich: Wo darf dein Hund schwimmen?

Wo dein Hund in und um Zürich wirklich baden darf, wo es verboten ist, und wann die Badesaison für Hunde tatsächlich endet. Mit offiziellen Quellen.

Von Noémie·19. August 2026·11 min
Hunde-Badeplätze Zürich: Wo darf dein Hund schwimmen?

Dein Hund will ins Wasser, und du willst wissen, wo das in und um Zürich erlaubt ist, ohne dass am Ufer jemand mit einem Ranger-Ausweis vor dir steht. Die kurze Antwort: Es gibt gute Stellen, aber sie sind andere als die, die in den meisten Listen stehen. Der bekannteste "Hundestrand" der Stadt ist in Wahrheit ein Hundeverbotsgebiet. Hier steht, was tatsächlich gilt, wo du hingehen kannst, und wann die Badesaison für Hunde wirklich zu Ende ist.

Gut zu wissen: Auf unserer DogMap sammeln Zürcher Hundehalterinnen und Hundehalter hundefreundliche Orte, Badestellen und Freilaufzonen im ganzen Kanton. Du kannst eigene Pins setzen, und Play Dates findest du dort auch.

Der Katzensee ist kein Hundestrand

Das ist die häufigste Fehlinformation zum Thema Baden mit Hund in Zürich, und sie kann dich eine Verzeigung kosten.

Die Stadt Zürich veröffentlicht ihre rechtsverbindlich festgelegten Hundezonen als offiziellen Geodatensatz. In diesem Datensatz liegen am Katzensee vier verschiedene Hundeverbotszonen nebeneinander:

Zone Regelung Rechtliche Grundlage
Seebad Katzensee Hundeverbot kantonales Hundegesetz (Badeanstalt)
Seeholz (Ufer auf Stadtgebiet) Hundeverbot § 205 PBG, Naturschutzgebiet Katzensee
Hänsiried/Katzensee Hundeverbot § 205 PBG, Naturschutzgebiet Katzensee
Allmend Katzensee Hundeverbot § 205 PBG, Naturschutzgebiet Katzensee

Quelle: Stadt Zürich, Geodatensatz Hundezonen.

Zwei verschiedene Rechtsmechanismen wirken hier zusammen, und das ist der Grund, warum die Verwirrung so hartnäckig ist. Das Seebad ist eine Badeanstalt, und in Badeanstalten gilt nach kantonalem Hundegesetz ein generelles Hundeverbot. Die Uferbereiche rundherum sind Naturschutzgebiet, geschützt seit 1915 und heute über eine Schutzverordnung geregelt. Dort gilt zusätzlich ein Weggebot: Menschen und Hunde bleiben auf den markierten Wegen. Das Gebiet wird von Rangern kontrolliert, die Verzeigungen ausstellen können, und frei laufende Hunde gehören zu den am häufigsten registrierten Verstössen.

Der Katzensee ist ausserdem Brutgebiet und Überwinterungsplatz für Wasservögel. Deshalb ist er nicht nur im Frühling sensibel, sondern gerade auch im Herbst und Winter, wenn viele Leute denken, jetzt sei ohnehin nichts mehr los.

Was das praktisch heisst: Der Katzensee ist ein wunderschönes Ausflugsziel, aber nicht zum Baden mit Hund. Wenn du mit angeleintem Hund auf den erlaubten Wegen spazieren willst, fährst du mit Bus 37 oder 61 bis Mühlacker (danach ein kurzer Fussweg) oder mit Bus 32 ab Bucheggplatz bis zur Endstation Holzerhurd (danach gut zehn bis fünfzehn Minuten). Die genaue Verbindung planst du am besten über den ZVV-Fahrplan. Parkplätze sind im Sommer chronisch knapp. Auf dem gesamten See sind zudem SUP, Luftmatratzen und Gummiboote verboten.

Achtung: Vor Ort gelten die Tafeln und die Anweisungen der Ranger. Die Zonengrenzen im Gelände beschreiben wir hier bewusst nicht in Worten, weil sie sich nicht sinnvoll in Prosa fassen lassen. Details stehen im Flyer der Fachstelle Naturschutz.

Wo dein Hund in und um Zürich wirklich baden darf

Es gibt im Kanton Zürich keine offizielle Kategorie "Hundestrand". Was es gibt, ist ein Flickenteppich aus kantonalem Recht, städtischen Verfügungen und kommunalen Regeln. Hier ist er, sortiert nach Anfahrt.

In der Stadt Zürich

Am 24. März 2021 hat die Stadt das im Vorjahr verfügte Hundeverbot in den Seeuferanlagen vollständig aufgehoben, nach über 400 Einsprachen von Hundehaltenden. An seine Stelle traten drei Regelungen, die bis heute gelten (Medienmitteilung der Stadt Zürich):

  • Seeuferanlagen: Leinenpflicht vom 1. April bis 30. September, jeweils von 10 bis 22 Uhr. Ausserhalb dieses Fensters gilt die normale Beaufsichtigungspflicht nach kantonalem Hundegesetz. Betroffen sind laut Geodatensatz namentlich Zürichhorn, Seefeldquai, Seefeldpark, Seeuferweg Kibag, Tiefenbrunnen Seeanlage, Mythenquai/Hafen Enge, Bootshafen Wollishofen sowie Bachstrasse/Landungsstelle Bahnhof Wollishofen.
  • Hundefreilaufzone Wiese Casino Zürichhorn: eigens dafür geschaffen.
  • Limmat, Fischerweg: Im Uferbereich darf der Hund von der Leine. Auf dem Weg selbst bleibt die Leinenpflicht bestehen.

Die Limmat ist die interessanteste Option in der Stadt und gleichzeitig die, bei der du am meisten aufpassen musst. Sie ist ein Fliessgewässer mit echter Strömung, und im Sommer treiben Schwimmende flussabwärts durch. Ein Hund, der im See souverän schwimmt, ist in Strömung nicht automatisch sicher. Nimm die Limmat als Ort für wasserfeste Hunde unter enger Kontrolle, am Ufer, nicht als Planschbecken für alle.

Auf der Werdinsel gilt Leinenpflicht vom 1. April bis 30. September, hier allerdings ohne Zeitfenster, also ganztags während der Saison. Das Flussbad Au-Höngg auf der Insel ist Hundeverbotszone, und die Naturschutzabschnitte Auenwald Werdhölzli sowie das Linke Limmatufer Nord und Süd dürfen mit Hund gar nicht betreten werden.

Am Zürichsee ausserhalb der Stadt

Hier hört die Zuständigkeit der Stadt auf. Küsnacht, Zollikon, Meilen, Stäfa und die übrigen Seegemeinden regeln ihre Uferabschnitte selbst, und es gibt keine einheitliche kantonale Badevorschrift für Hunde. Bevor du wegen eines bestimmten Uferstücks losfährst, lohnt sich ein Anruf bei der Gemeindeverwaltung oder der Gemeindepolizei. Forenbeiträge sind hier fast immer veraltet.

Im weiteren Kanton

Der Greifensee hat die klarste Hunderegelung im Kanton, und sie ist bemerkenswert hundefreundlich. Die Greifensee-Stiftung arbeitet mit einer farbcodierten Karte: In den rot markierten Schutzgebieten dürfen weder Mensch noch Hund die Wege verlassen, und der Hund muss dort immer an der Leine sein. In den gelb markierten Erholungszonen besteht keine Leinenpflicht, und dort ist der Zugang zum Wasser mit Hund ausdrücklich vorgesehen. Auch dort gilt: nur frei laufen lassen, wenn der Hund jederzeit abrufbar ist und niemanden bedrängt. Kotaufnahmepflicht besteht rund um den ganzen See, und Ranger können Halterinnen und Halter melden. Welche Bucht gerade in welcher Zone liegt, liest du am besten direkt auf der Karte der Greifensee-Stiftung, weil Zonen angepasst werden können.

Der Pfäffikersee ist strenger, und das sollte man ehrlich sagen. Das Naturschutzgebiet darf nur auf den offiziellen Wegen betreten werden, Hunde müssen im Schutzgebiet angeleint sein, Baden ist auf die ausgewiesenen Einstiegsstellen beschränkt, und zur Ufervegetation gilt ein Mindestabstand von 25 Metern. Gelbe Bojen markieren die Seeschutzzonen, in denen weder gefahren noch geschwommen werden darf. Der Pfäffikersee ist ein schöner Spaziergang mit angeleintem Hund. Er ist keine entspannte Badealternative zum Greifensee.

Warum Hunde in keiner Badi erlaubt sind

Das kantonale Hundegesetz verhängt ein generelles Hundeverbot für Friedhöfe, Badeanstalten, Schulhausplätze, Spielplätze und Sportanlagen. Es gilt bedingungslos: angeleint, nicht angeleint, im Wasser, auf der Liegewiese. Der städtische Geodatensatz führt die einzelnen Anlagen namentlich auf, vom Strandbad Mythenquai über das Strandbad Tiefenbrunnen und Wollishofen bis zum Seebad Katzensee und dem Flussbad Au-Höngg, jeweils mit dem Hundegesetz als Grundlage und ohne saisonale Bedingung.

Dieser letzte Punkt ist wichtiger, als er klingt: Weil das Verbot an der Anlage hängt und keine Saison kennt, ändert die Schliessung der Badi im September nichts daran. Eine geschlossene Badi ist keine offene Badi für Hunde.

Wenn dich die Freibäder und Badeseen als solche interessieren, haben wir dazu eine eigene Übersicht der Freibäder und Badeseen. Und warum dein Hund an heissen Tagen überhaupt ins Wasser will, steht im Artikel zu Hitze und Hund in Zürich.

Blaualgen: das unterschätzte Risiko am Wasser

Blaualgen, korrekt Cyanobakterien, sind die gefährlichste Sache am Zürcher Wasser für Hunde. Der Kanton schreibt dazu klar: Die Lage kann sich örtlich und zeitlich innerhalb von Stunden ändern, und deshalb ist es nicht möglich, alle Gewässer im Kanton laufend zu überwachen oder kurzfristig Badeverbote auszusprechen und Ufer abzusperren. Es gibt also keine Live-Ampel, die dir die Entscheidung abnimmt. Du musst das Wasser am Tag selbst beurteilen.

Die offiziellen Verhaltensempfehlungen des Kantons Zürich:

  • Halte deinen Hund von Algenansammlungen, trübem oder verfärbtem Wasser und Stellen mit Schlieren, Flocken oder schleimigem Film fern.
  • Lass deinen Hund kein trübes Wasser trinken, auch keine Pfützen in Seenähe.
  • An Land gespülte Algen sind ebenfalls gefährlich, wenn dein Hund sie aufnimmt.
  • Nach Kontakt mit verdächtigem Wasser: Fell und Pfoten sofort und gründlich mit sauberem Wasser abspülen und das Lecken verhindern.
  • Bei Symptomen sofort Tox Info Suisse 145 oder das Ärztefon 0800 33 66 55 anrufen. Ausserhalb der Praxiszeiten hilft der Notfalldienst des Tierspitals Zürich unter 044 635 81 11.

Der Kanton listet als mögliche Vergiftungszeichen beim Hund unter anderem Teilnahmslosigkeit, starken Speichelfluss, Fieber, Erbrechen oder Durchfall, Orientierungslosigkeit, Zuckungen und Krämpfe, Atemnot, Muskelzittern und Lähmungen. Symptome können innert weniger Minuten nach Kontakt auftreten und rasch tödlich verlaufen. Alle Angaben und ein zehnseitiges Merkblatt findest du auf der Blaualgen-Seite des Kantons Zürich. Medien berichteten über einen Fall in Uster, bei dem zwei Hunde nach einem Spaziergang am Greifensee nach Kontakt mit Blaualgen starben. Das ist kein theoretisches Risiko.

Achtung: Blaualgen können sich innerhalb von Stunden stark ausbreiten. Ein Bericht von vor drei Tagen ist wertlos. Schau dir das Wasser am Morgen deines Ausflugs selbst an: grünliche Färbung, Schlieren, Flocken, Schaum oder Algenmatten am Ufer sind das Zeichen zum Umkehren.

Wann die Badesaison für Hunde wirklich endet

Hier liegt der wichtigste Denkfehler: Die rechtliche Saison und die physische Saison enden zu verschiedenen Zeitpunkten, und beide enden später, als die meisten annehmen.

Rechtlich ist der 30. September das Datum, das zählt. An diesem Tag läuft die saisonale Leinenpflicht in den genannten Seeuferanlagen (10 bis 22 Uhr) und auf der Werdinsel aus. Ab dem 1. Oktober gilt dort wieder die normale Beaufsichtigungspflicht. Die Schliessdaten der städtischen Sommerbäder dagegen ändern für Hunde gar nichts, weil das Hundeverbot an der Anlage hängt: Die meisten Bäder schliessen am 20. September (darunter das Seebad Katzensee), Mythenquai und Tiefenbrunnen am 27. September, Seebach und das Seebad Utoquai erst am 25. Oktober.

Physisch entscheidet nicht der Kalender, sondern die Wassertemperatur, und die hinkt bei einem grossen, tiefen See wie dem Zürichsee der Luft hinterher. Im September und Anfang Oktober fühlt sich die Luft schon herbstlich an, während der See noch Sommerwärme hält. Im Mai ist es umgekehrt: warme Luft, kaltes Wasser. Wir nennen hier bewusst keine Gradzahl, weil es dafür keine verlässliche schweizerische Referenz für Hunde gibt und die kursierenden Zahlen sich widersprechen. Schau stattdessen vor dem Ausflug auf die Live-Wassertemperaturen des AWEL, die Karte und Tabelle mit aktuellen Werten sowie 24-Stunden-Werten zeigen.

Und dann urteilst du über deinen Hund, nicht über den See. Kurze Schwimmeinheiten statt langer Sessions. Danach in Bewegung bleiben und abtrocknen. Kleine, dünnfellige, sehr junge und alte Hunde erreichen die Grenze deutlich früher als ein kräftiger Wasserhund. Im Zweifel lieber nicht.

Herbst am Wasser: was sich ab dem 1. Oktober ändert

Zuerst die Sache, die fast alle falsch einschätzen. Der Kanton hält ausdrücklich fest, dass Burgunderblutalgen in einigen Seen des Kantons jeden Herbst und Winter auftreten. Sie bilden auffällige rötliche Filme oder Schlieren auf der Wasseroberfläche, vor allem bei ruhigem, windstillem Wetter, und solche Ansammlungen enthalten giftige Substanzen, die über die Haut oder verschlucktes Wasser aufgenommen werden können. Das kantonale Bildarchiv dokumentiert Burgunderblutalgen am Zürichsee im späten September und im Februar sowie am Greifensee-Ufer am 1. Dezember. Blaualgen können grundsätzlich das ganze Jahr über in jedem Gewässer vorkommen.

Die Botschaft ist nicht "der Herbst ist gefährlich" und auch nicht "der Herbst ist sicher". Sie lautet: Das Risiko verschwindet nicht mit dem Sommer, es wechselt die Form. Statt grüner Schlieren an einem heissen Augusttag suchst du ab Oktober nach rötlichen Filmen an einem windstillen, kühlen Morgen. Die Verhaltensregeln bleiben dieselben.

Davon abgesehen ist die Nebensaison ehrlicherweise die bessere Zeit zum Baden mit Hund:

  • Ab dem 1. Oktober fällt die saisonale Leinenpflicht in den genannten Seeuferanlagen und auf der Werdinsel weg.
  • Deutlich weniger Menschen am Ufer, also weniger Konfliktpotenzial mit Badegästen.
  • Der Hund überhitzt auf dem Hinweg nicht. Umgekehrt kühlt nasses Fell bei kühler Luft schneller aus, also gut abtrocknen und danach in Bewegung bleiben.
  • Rutschige Ufer, kürzere Tage und früh einsetzende Dämmerung sind die neuen Themen. Ein Leuchthalsband gehört ab Oktober in die Tasche.

Wenn das Wasser dann definitiv zu kalt wird, geht es an Land weiter: In Herbst mit Hund in Zürich sammeln wir die Routen, Risiken und Termine für die kühle Jahreszeit, und für längere Touren findest du Ideen unter Wandern mit Hund.

Hundeschwimmen im Freibad Töss

Es gibt im Kanton genau einen bestätigten offiziellen Hundeschwimm-Termin für 2026, und er liegt am Saisonende: Das Freibad Töss in Winterthur öffnet am 20. September 2026 von 10 bis 17 Uhr für Hunde. Der Eintritt kostet CHF 1.00 pro Pfote, das Wasser ist chlorfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Es ist die dritte Ausgabe, und der Betreiber beschreibt die letzte als grossen Erfolg.

Solche Anlässe finden am Saisonschluss statt, weil das Becken danach ohnehin geleert wird. Winterthur liegt im Kanton Zürich, du bleibst also in der Region. Bestätige den Termin vor der Anreise trotzdem direkt beim Freibad Töss, ein wetterabhängiger Einzelanlass kann sich verschieben. Ein vergleichbares Angebot in einer Badi der Stadt Zürich haben wir nicht gefunden.

Leinenpflicht und Badeerlaubnis sind zwei verschiedene Fragen

Gut zu wissen: Ob dein Hund an einem Ort ins Wasser darf und ob dort Leinenpflicht gilt, sind zwei getrennte Fragen. Ein Uferabschnitt kann für Hunde offen sein und trotzdem eine Anleinpflicht auf dem Zuweg haben. Umgekehrt heisst "keine Leinenpflicht" nie automatisch "Baden erlaubt".

Zwei Regeln erwischen Leute regelmässig auf dem Weg zum Wasser. Nach dem kantonalen Jagdgesetz gilt im Wald und bis 50 Meter über den Waldrand hinaus während der Brut- und Setzzeit vom 1. April bis 31. Juli Leinenpflicht, und viele Zugangswege ans Ufer verlaufen genau durch diesen Streifen. Nach dem kantonalen Hundegesetz müssen Hunde zudem in öffentlich zugänglichen Gebäuden, auf stark befahrenen Strassen, im öffentlichen Verkehr sowie an Bahnhöfen und Haltestellen angeleint sein, und überall dort, wo es die zuständige Behörde signalisiert. In der Stadt Zürich gilt an den meisten Orten mindestens tagsüber Leinenpflicht. Die vollständige Übersicht steht in unserem Artikel zur Leinenpflicht für Hunde in Zürich und der Schweiz.

Packliste für den Badeausflug

Für den Hund:

  • Trinkwasser für den ganzen Tag, Seewasser ist keine Alternative
  • Faltbarer Trinknapf
  • Grosses Handtuch, ab Oktober zusätzlich ein Trockenmantel
  • Leine, auch wenn die Stelle offen ist, für An- und Abreise
  • Kotbeutel
  • Erste-Hilfe-Set mit Wunddesinfektion und Zeckenzange
  • Ab Oktober: Leuchthalsband oder Blinklicht für die frühe Dämmerung

Für dich:

  • Tox Info Suisse 145 im Telefon gespeichert
  • Notfallnummer Tierspital Zürich 044 635 81 11
  • Nummer der eigenen Tierarztpraxis
  • Sonnenschutz, im Herbst eine Wechseljacke

Häufige Fragen

Darf mein Hund im Katzensee schwimmen? Nein. Das Seebad ist als Badeanstalt Hundeverbotszone nach kantonalem Hundegesetz, und die Uferbereiche Seeholz, Hänsiried und Allmend Katzensee sind als Naturschutzgebiet nach § 205 PBG ebenfalls Hundeverbotszonen. Dazu kommen ein Weggebot und Ranger mit Verzeigungsbefugnis.

Wo darf mein Hund dann in der Stadt ins Wasser? Am ehesten am Limmat-Uferbereich beim Fischerweg, wo Hunde seit der Verfügung von 2021 im Uferbereich von der Leine dürfen. Achte auf die Strömung. Dazu kommen die Seeuferanlagen ausserhalb der Badeanstalten mit der saisonalen Leinenpflicht und die Hundefreilaufzone Casino Zürichhorn.

Darf mein Hund in eine Badi, wenn die Saison vorbei ist? Nein. Das Hundeverbot hängt an der Anlage und kennt keine Saison. Die Schliessung ändert daran nichts.

Wo finde ich den aktuellen Blaualgen-Status? Den gibt es nicht. Der Kanton hält fest, dass er nicht alle Gewässer laufend überwachen und keine kurzfristigen Badeverbote aussprechen kann. Du beurteilst das Wasser vor Ort nach den Kriterien oben.

Ab welcher Wassertemperatur soll mein Hund nicht mehr schwimmen? Dafür gibt es keine belastbare Zahl, und wir erfinden hier keine. Die aktuellen Werte findest du bei den AWEL-Wassertemperaturen. Entscheidend sind Grösse, Fell, Alter und Verfassung deines Hundes sowie die Frage, ob er danach schnell trocken und in Bewegung kommt.

Mein Hund hat Wasser getrunken, das nach Algen roch. Was jetzt? Lecken verhindern, Fell und Pfoten gründlich mit sauberem Wasser spülen, und sofort Tox Info Suisse 145 oder die Tierarztpraxis anrufen, ausserhalb der Praxiszeiten das Tierspital unter 044 635 81 11.

Gibt es Parkplätze am Katzensee? Wenige, und im Sommer meist besetzt. Mit dem Bus (Linien 37 und 61 bis Mühlacker, Linie 32 bis Holzerhurd) kommst du zuverlässiger hin. Baden mit Hund ist dort ohnehin nicht erlaubt.

Weitere Orte, an denen Hunde in Zürich willkommen sind, findest du in unserer Übersicht der hundefreundlichen Orte in Zürich und auf der von der Community gepflegten DogMap.

Die guten Stellen, bevor die Saison beginnt

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Diese Informationen dienen als Orientierungshilfe und ersetzen keine rechtsverbindliche Auskunft. Zugangsregeln an Gewässern können sich ändern, und vor Ort gelten immer die Signalisation und die Anweisungen der zuständigen Stellen. Für verbindliche Auskünfte wende dich bitte an deine Wohngemeinde, die Hundekontrolle Stadt Zürich oder das Veterinäramt des Kantons Zürich.

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